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    Das kommt aus Heilbronn-Franken:

    • Die Rebsorte Kerner

      Kerner - Ein gebürtiger Württemberger

      Die Rebsortenzüchtung „Kerner“ entstand 1929 durch die Kreuzung von rotem Trollinger und weißem Riesling. Rebzüchter August Herold von der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg war damals geistiger Vater der Neuzüchtung. Daher sprach man zu Beginn von „weißem Herold“, später wurde die Rebsorte mit Bezug auf den schwäbischen Dichter, Arzt und Weintrinker Justinus Kerner, der in Weinsberg gelebt hatte, in Kerner umbenannt.

      Kerner hat in allen deutschen Weinbaugebieten Bedeutung erlangt, besonders feinfruchtig wird er in Württemberg um Heilbronn. Die Rebsorte erhielt 1969 Sortenschutz. Als trockener oder halbtrockener Wein von gehobener Qualität passt der Kerner gut zu leichten und dezenten Vorspeisen wie Fisch- oder Gemüseterrinen, sommerlichen Salaten, Fisch, Geflügel, Kalbfleisch und Spargelgerichten wie auch zu mildem Schnitt- und Frischkäse.

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    • Der Grünkern aus dem Bauland

      Fränkischer Grünkern – das grüne Gold

      Der Ursprung des Grünkerns ist den findigen Köpfen der Bauländer Bauern zu danken. Das Ausreifen des Dinkels, des früher in Süddeutschland wichtigsten Brotgetreides, in diesem von Natur aus kargen Landstrich war in vielen Jahren riskant. Statt zu warten, erntete man den Dinkel unreif und trocknete ihn über dem Herdfeuer, im Backofen, später auch in eigens dafür gebauten Darren.

      Nach und nach verdrängte Weizen den Dinkel als Brotgetreide, da er sich im Gegensatz zu Dinkel auf Hochleistung züchten und mit kräftiger Düngung der Ertrag steigern lässt. Von den rund 90 Grünkerndörfern der Blütezeit um 1870 sind aktuell etwa 15 Städte und Gemeinden geblieben. Dabei erstreckt sich das Bauland grob gesagt auf das Gebiet zwischen Odenwald, Tauber, jagst und Neckar und liegt damit im Wesentlichen im Main-Tauber-Kreis und dem benachbarten Neckar-Odenwald-Kreis.

      Die zukünftigen Entwicklungschancen des Grünkerns liegen wiederum u.a. in den Köpfen einfallsreicher Köche, die ihm mit ihren Ideen einen festen Platz in der gehobenen Regional- und der Gourmetküche sichern können. Die Trendwende ist an den Anbauflächen erkennbar, die in den letzten Jahren leicht auf 280 ha anwuchs

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    • Maultaschen aus Crailsheim

      Das bedeutendste Produkt der Firma BÜRGER, gegründet 1934, ist nach wie vor die Maultasche: Etwa 2,5 Millionen Stück werden hiervon pro Tag in Heilbronn-Franken produziert. Ob es Zufall ist oder nicht – würde man alle Maultaschen aneinanderlegen, ergibt sich die Strecke von 110 Kilometern zwischen den beiden Unternehmensstandorten Ditzingen (Hauptsitz) und Crailsheim (Hauptproduktionsstandort).

      Um die Entstehung der Maultasche ranken sich viele Legenden und Mythen. Die glaubwürdigste Geschichte ist die der Zisterziensermönche des Klosters Maulbronn. Die Mönche erhielten während der Fastenzeit ein großes Stück Fleisch, welches sie genießen wollten ohne Anstoß zu erregen. Deshalb hackten sie es klein und mischten es mit Kräutern und Spinat um den Eindruck eines fleischlosen Mahles zu erwecken. Als zusätzliche Tarnung wurde die Mischung in einem Nudelteig versteckt, der in kleine Portionen geteilt wurde. So entstand die legendäre „Maultasche“.

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    • Das Naschwerk Wibele aus Langenburg

      Die Wibele sind ein feines Dessertgebäck, das seit 1763 ununterbrochen im Café Bauer in Langenburg im Landkreis Schwäbisch Hall hergestellt wird.

      Ursprünglich nannte der Erfinder – Konditormeister Wibel – das Gebäck „Geduldzeltlich“. Diese mundeten dem Fürst zu Hohenlohe-Langenburg wesentlich besser als die verschiedenen Nachahmungen, die schon seinerzeit zu haben waren. Darum ordnete der damalige Fürst an: ”Ich will ein für alle Mal nur noch Wibele haben“. Seitdem trägt das Biskuitgebäck diesen Namen und eine ”steile Karriere“ begann. Wibele wurden ständig weiter empfohlen und gewannen so zunehmend an Beliebtheit.

      Im Jahre 1911 ließ der Familienbetrieb die „Echten Wibele“ durch das Patentamt Berlin rechtlich schützen. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Gebäck zu einem echten Gaumenschmaus für Feinschmecker im In- und Ausland.

      Trotz modernisierter Backeinrichtungen kann auf die alte Herstellungskunst der Wibele nicht verzichtet werden. Nach wie vor gehört viel Geschick und Geduld dazu, dieses köstliche und nur 22 Millimeter kleine Gebäck herzustellen.

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    • Tütensuppen aus Heilbronn

      Wir schreiben das Jahr 1838, als der Kaufmann Carl Heinrich Theodor Knorr in Heilbronn mit seiner Firma „C.H. KNORR, Mühlenfabrikate, Landesprodukte und Fabrik von Suppenstoffen” begann Würzmittel herzustellen. Neben einem Lebensmittelladen unterhielt er außerdem eine Fabrik für Zichorien-Kaffee.

      Nachdem er diese wieder verkauft hatte, begann er um 1859 mit Getreide und anderen landwirtschaftlichen Produkten zu handeln, bis ihm und seinen Söhnen schließlich 1873 eine zündende Idee kam: Warum nicht Mehl mit getrocknetem Gemüse und Gewürzen mischen und haltbar machen? Daraus konnte man bei Bedarf schnell eine Suppe kochen.

      Knorr wurde alsbald als Suppenfabrikant weit über Heilbronn hinaus bekannt! Ein Verkaufsschlager wurde die Knorr-Erbswurst aus dem Jahr 1889, deren Produktion erst vor kurzem eingestellt wurde. Nach dem Tod des Gründers führten die beiden Söhne die Firma weiter und bauten sie zu einem großen Unternehmen für Fertigsuppen und andere Lebensmittelprodukte aus. Heute gehört Knorr zum Unilever-Konzern.

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    • Jeans aus Künzelsau

      1932 begann Luise Hermann im hohenlohischen Künzelsau mit nur sechs Näherinnen im ersten Stock ihres Wohnhauses mit der Produktion von Arbeitskleidung.

      Nach dem Ende des 2. Weltkrieges trat ihr zukünftiger Schwiegersohn Albert Sefranek in die Firma L. Hermann Kleiderfabrik ein und sah seine Aufgabe im Aufbau eines eigenen Vertriebs für Berufsbekleidungsfachgeschäfte.

      Mit einem amerikanischen G.I. schließt er 1948 einen Deal, der sein späteres Leben prägen sollte:
      Er tauscht sechs Flaschen Hohenloher Schnaps gegen sechs „Amihosen“ und entwickelt anhand dieser Vorlagen die ersten europäischen Jeans. Alberts Schwiegermutter Luise ist zunächst entsetzt über diese für damalige Verhältnisse fast ordinär engen Hosen, sodass sie sich zunächst weigert, sie zu produzieren. Die neuartigen Hosen stoßen jedoch auf weitaus größeres Interesse als zunächst angenommen.Inspiriert vom damals so populären American Way of Life wird 1958 der Markenname MUSTANG eingetragen und international geschützt.

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    • Die Kanzler-Kanne aus Wertheim

      Die Geschichte einer Kaffeekanne, die fast jeder kennt

      Als Sophie und Carl Zitzmann im Jahr 1914 die Aluminiumfabrik Fischbach gründeten, ahnten sie wohl nicht, dass ihre Firma einmal Weltmarktführer für Isoliergefäße sein würde. Über all die mehr als 100 Jahre Geschichte setzt das Unternehmen alfi GmbH Maßstäbe in Materialqualität, Verarbeitung und Design. Dabei gab es zahlreiche Erfolgsgeschichten: Die Kanne „Juwel“ beispielsweise  steht in vielen Haushalten, aber auch im britischen Königshaus und regelmäßig am Kabinettstisch in Berlin - deshalb heißt sie auch Kanzlerkanne.

      Anfangs fanden die von alfi hergestellten Isoliergefäße schnell begeisterte Abnehmer und die Mitarbeiterzahl wuchs kontinuierlich. Nach dem Krieg jedoch wird das Werk von sowjetischen Truppen demontiert und für die Firmengründer bricht mit der Umsiedlung nach Wertheim im Main-Tauber-Kreis ein Neubeginn an. Die 1960er Jahre waren geprägt von anhaltendem Erfolg – über 500 verschiedene Modelle werden in insgesamt 62 Länder exportiert! 1987 wird das Unternehmen Teil des schwäbischen Haushaltswarenhersteller WMF. Seit mehr als vier Jahren gehört die alfi GmbH zum US-amerikanischen Isolierkannenhersteller Thermos.

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      Bildquelle: alfi GmbH
      Text: alfi GmbH bzw. in Auszügen: Augsburger Allgemeine Zeitung

    • Schulhefte aus Heilbronn

      Jeder kennt sie, Schulhefte und Schreibwaren von BRUNNEN, doch die wenigsten wissen, dass der Grundstein sowie die heutige Logistik, Verwaltung und Produktion des Unternehmens in Heilbronn liegt.

      Die Marke BRUNNEN der Firma Baier & Schneider GmbH & Co. KG, gegründet 1877 von Julius Baier und Andreas Schneider in Heilbronn, steht seit ihrer Einführung 1902 für Qualität „Made in Germany“. Der Name weist auf den ersten Unternehmenssitz im Heilbronner Kirchhöfle hin, wo einst ein Brunnen stand.

      Heute zählt die Schneidergruppe mit einem Produktionsvolumen von mehr als 17.000 Tonnen pro Jahr zu dem größten Papier verwertenden Unternehmen Europas. In der Unternehmenshistorie lief nicht immer alle glatt: Nach völliger Zerstörung der Produktionsanlagen im Zweiten Weltkrieg, baute die Unternehmensleitung mit 20 Arbeitern die Firma neu auf. 1970 war der Betrieb wieder auf eine der Vorkriegszeit vergleichbare Betriebsgröße gewachsen: auf einer Arbeits- und Lagerfläche von 19.000 m² wurden rund 600 Mitarbeiter beschäftigt, heute sind es rund 800.

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    • Süßigkeiten aus Stimpfach

      Ob Mr. Jim, Mr. Tom, Romy, oder Nippon – all diese süßen Leckereien aus Erdnüssen, Schokolade, gepufftem Reis, Karamell oder Kokosnuss werden in Heilbronn-Franken produziert und machen das Unternehmen Hosta zu einem der führenden Süßwarenherstellen in Deutschland. Einst wurden die gefertigten Orangen-Drops mit Motorrad und Rucksack ausgeliefert, was heute bei einem Verzehr von mehr als 30 kg (!) Süßwaren pro Person und Jahr in Deutschland kaum vorstellbar wäre! Gegründet wurde das Unternehmen 1949 von Hermann Opferkuch senior, Unternehmenssitz ist heute wie damals Stimpfach im Landkreis Schwäbisch Hall.

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    • Flugzeugsitze aus Schwäbisch Hall

      1963 entstand in Stuttgart aus dem Karosseriewerk Reutter das Unternehmen RECARO als Sitzspezialist mit der Kernkompetenz Autositze. Bereits 1967 erfolgte eine Investition in Schwäbisch Hall, wo auch 1971 die Aufnahme der Flugzeugsitzproduktion erfolgte. 1983 wurde diese komplett nach Schwäbisch Hall verlegt. Durch eine Umstrukturierung in der Unternehmensgruppe wurde 1997 die Recaro Aircraft Seating GmbH & Co.KG mit Sitz in Schwäbisch Hall gegründet. Mit mehr als 2.300 Mitarbeitern weltweit und davon in etwa die Hälfte am Stammsitz zählt Recaro zu den drei größten Flugzeugsitzherstellern weltweit. Dabei steht das Unternehmen für Leichtbau, Qualität und Komfort.

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    • Käthchen von Heilbronn

      Mit seinem 1810 in Wien uraufgeführten „Großen historischen Ritterschauspiel“, so der Untertitel von „Das Käthchen von Heilbronn oder die Feuerprobe“, hat der Dichter Heinrich von Kleist (1777-1811) Heilbronn einen Platz in der Weltliteratur verschafft. Allerdings lassen sich für die Titelfigur, die vermeintliche Tochter eines Heilbronner Waffenschmieds, bis heute keine historischen Vorbilder identifizieren. Darüber hinaus sind die im Spätmittelalter spielende Handlung und ihre Personen vermutlich eine Erfindung des Dichters. Wenngleich über die um 1800 in Medizin und Dichtung stark diskutierten heilmagnetischen Theorien und Konzepte - etwa über den Heilbronner Stadtarzt Eberhard Gmelin (1751-1809) - Spuren in die Neckarstadt führen könnten, lassen sich historisch gesicherte Berührungspunkte zu Kleists Schauspiel bis heute nicht nachweisen.

      Gleichwohl entfaltet das „Käthchen von Heilbronn“ - im 19. Jahrhundert ein Kassenschlager der Theater - bis heute seine Wirkung an der Stätte des fiktiven Geschehens. Seit dem Erfolg des Stücks firmiert in der Stadt ein imposantes mittelalterliches Gebäude mit Renaissance-Erker am Marktplatz als „Käthchenhaus“, als vermeintliches Wohnhaus der Kleistschen Figur. Zum „Käthchen von Heilbronn“ wird alle zwei Jahre eine junge Heilbronnerin gewählt, die als sympathische Botschafterin für die Stadt bei offiziellen Anlässen auftritt.

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    • Ventilatoren aus Hohenlohe

      In Berlin fing alles an: 1910 beteiligt sich Emil Ziehl an der Gründung der Elektromotorenfirma Ziehl-Abegg, die nach 1945 ihren Standort nach Künzelsau verlegte. Durch die vielfältigen Einsatzbereiche von Ventilatoren, von der Kühltheke über die Klimatisierung bis hin zur Belüftung, haben zahlreiche Ausgründungen zu der weltweit größten Dichte von Unternehmen der Ventilatoren- und Lüftungstechnik im Hohenlohekreis geführt. Die Unternehmen stehen in intensivem Wettbewerb und werden so permanent zu Innovationen angetrieben. Zusätzlich haben sich diverse Zulieferunternehmen angesiedelt.

      Unternehmen der Ventilatoren- und Lüftungstechnik-Branche in Heilbronn-Franken:

      • ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG
      • ZiehlAbegg SE
      • Nicotra Gebhardt GmbH
      • Rosenberg Ventilatoren GmbH
      • Systemair GmbH

       

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    • Glasprodukte aus Wertheim

      Ob Glas für industrielle Zwecke oder für die Medizintechnik- und Pharmabranche – die Laborglasindustrie hat sich am Standort Wertheim im Main-Tauber-Kreis etabliert. Maßgebend bei der Gründung und dem Aufbau war der aus Thüringen stammende Unternehmer und Glasphysiker Dr. Hans Löber (1900-1978) beteiligt, der 1950 den Grundstein mit dem „Glaswerk Wertheim“ (heute: Duran Group) legte. Sein Wunsch war es auch, ein Glasmuseum zu errichten, welches seit 1976 die Vielfältigkeit des Werkstoffs zeigt. Neben Wechselausstellungen zeigt das Museum nicht nur Industrieexponate, sondern auch historische Sammlungen, vom ägyptischen Luxusgefäß bis hin zum Glas des 19. Jahrhunderts. Darüber hinaus erfahren die Besucher, wie Glas hergestellt wird und welche Bedeutung der Werkstoff für Mythologie, Religion, Handels- oder Modeobjekt hat.

      Nach Mainz ist Wertheim das zweitwichtigste Zentrum der deutschen Laborglasindustrie mit ca. 2300 Beschäftigten in rund 25 Glas verarbeitenden Betrieben.

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    • Verpackungsmaschinen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall

      Sie kennen bestimmt das Silicon Valley, aber haben Sie schon einmal vom Packaging Valley gehört?

      Als Netzwerk und Innovationstreiber haben sich im Landkreis Schwäbisch Hall Anlagen- und Maschinenhersteller, Fachexperten und Zulieferer zusammen getan, um Verpackungen aller Art weiterzuentwickeln. Deren Kunden kommen aus unterschiedlichen Branchen, sei es die Lebensmittelindustrie, Pharma-, Kosmetik oder Chemieindustrie: Jede Branche hat ihre ganz eigene Produktanforderung, der durch Austausch und gegenseitige Unterstützung zu begegnen versucht wird. Kurze Wege und gebündelte Kompetenzen ermöglichen es beispielsweise den richtigen Anbieter für den jeweiligen Kunden zu finden.

      Um 1900 herum wurde die Basis für das heutige Cluster der Verpackungsindustrie im Landkreis Schwäbisch Hall gelegt. Ausgangspunkt war die Gründung der Firma Ganzhorn, der nur wenige Jahre später die Firma Optima folgte. Über die Jahre hinweg haben sich zahlreiche Firmen in diesem Raum angesiedelt bzw. sind als Ausgründungen aus bestehenden Unternehmen entstanden. Einige von Ihnen haben es inzwischen zu Weltmarktführern in ihren jeweiligen Nischen gebracht, andere sind auf dem Weg dorthin. Durchschnittlich 80 % der Produkte werden von den Verpackungsmaschinenbauern in die Welt exportiert. Damit hat sich der Landkreis Schwäbisch Hall zum Zentrum der weltweiten Verpackungsmaschinenindustrie entwickelt. In den rund 40 Unternehmen des Clusters sind etwa 8.000 Menschen beschäftigt.

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      Bildquelle: HUBER Packaging

    • Schrauben aus Hohenlohe

      Ob Profi oder Hobbyhandwerker: Produkte wie Schrauben, Dübel, Werkzeuge aller Art sowie deren Zubehör aus Hohenlohe sind weltweit bekannt und geschätzt!

      Den Grundstein legte Adolf Würth 1945, als er in Künzelsau eine Großhandelsfirma für Schrauben und Muttern gründete. Sein Sohn, Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, baute das Unternehmen zu einem internationalen Konzern mit Familientradition aus. Heute ist die Würth-Gruppe in über 80 Ländern aktiv und besteht aus rund 400 Gesellschaften, für die über 70.000 Menschen arbeiten.

      Würth engagiert sich außerdem stark im kulturellen Bereich und unterstützt gemeinnützige Einrichtungen sowie eine Vielzahl von Projekten aus Kunst, Literatur, Musik oder Sport in Heilbronn-Franken. Die enge Verzahnung vom „Arbeiten und Leben“ spürt man deutlich, wenn man sich das vielfältige Jahresprogramm vor Augen führt und die stattfindenden Veranstaltungen in Hohenlohe und Umgebung besucht.

      Daneben reihen sich etliche weitere Unternehmen mit Sitz im Wesentlichen im Hohenlohekreis ein, die am Markt teilweise im Wettbewerb zueinanderstehen stehen. Zusammen haben diese Unternehmen am 3. September 2018 einen gemeinnützigen Verein zur Förderung des Schrauben- und Befestigungsclustern ins Leben gerufen.

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      Bildquelle: Adolf Würth GmbH & Co. KG

    • Ventile aus Hohenlohe

      Das Unternehmen Bürkert ist Ausgangspunkt für ein Cluster, das sich binnen eines halben Jahrhunderts einen Spitzenplatz in der Branche erarbeitet hat. Dass sich mit der Gebrüder Müller Apparatebau (GEMÜ) eine Firma zum Weltmarktführer für Sterilprozesse von Pharmazie und Biotechnologie emporarbeitet, ist bezeichnend für eine Sparte, die mit mehr als 4.500 Beschäftigten zu den großen wirtschaftlichen Säulen der Region gehört.

      Die hergestellten Ventile werden beispielsweise in Trinkwasseranlagen, Autos,  Beatmungsgeräten, Infusionsbeutel oder Zahnarztstühlen eingebaut und dienen dort als wichtiges Mess-, Dosier- oder Regelbauteil für Gas oder Flüssiges. Für den Endverbraucher zumeist unsichtbar, erlauben die Produkte aus Metall und Kunststoff sterile Anwendungen und können Leben retten!

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      Bildquelle: Bürkert Fluid Control Systems

    • Gerüstbauelemente aus Güglingen

      Was haben der Big Ben, das Lakhta Center in St. Petersburg, der Eiffelturm und die Festival Tribüne im Skigebiet Sölden gemein?

      Ob für Neubau oder Restaurierung, temporär oder nachhaltig, Gerüste werden immer gebraucht. Geliefert werden diese vom weltweit führenden Hersteller aus Heilbronn-Franken!

      Das Unternehmen, die Wilhelm Layher GmbH & Co. KG, bietet rund 21.000 Kilometer Sicherheit – so viel Stahlrohr verarbeitet das Unternehmen jährlich für Systemgerüste aller Art, Leitern sowie Event- und  Schutzsysteme. Die Marke steht  seit über 70 Jahre für Qualität Made in Germany, die mit der Zeit geht  - leichtgewichtige Konstruktionen durch Anwendung neuer Werkstoffe und Fertigungsprozesse machen die Systeme leichter, tragfähiger, schneller und damit wirtschaftlicher.

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    • Basketballer aus Crailsheim

      1985. Immer Fußball. Volleyball. Oder ganz hart, Völkerball. So sah das Sportprogramm an den städtischen Schulen lange Zeit aus. Bis ein paar Jungs – unter ihnen schon damals Martin Romig, der heutige Manager und Geschäftsführer der Mannschaft - Basketball als Sport-AG am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Crailsheim im Landkreis Schwäbisch Hall begannen. Aus einer Schüler-AG über eine Vereinsabteilung bis hin zum Bundesligisten. Ohne großen Sponsor, aber mit sehr viel Leistungsbereitschaft und Energie. Das macht die Merlins zu dem, was sie sind.

      Schnell zogen die Heimspiele der Enthusiasten bis zu 300 Zuschauer an und die Spiele wurden zum gesellschaftlichen Ereignis in Crailsheim. Der Verein finanzierte sich zu Anfang vor allem aus dem Erlös eigener Partys und dem Betrieb eines Café während des Fränkischen Volksfestes in Crailsheim. Ein richtiger Klub wurden sie, als sich 1995 -nach langem Ringen, die Chance ergab eine Kasernen-Halle der mittlerweile abgezogenen US-Streitkräfte zu übernehmen. Der gemeinschaftliche Auf-und Ausbau schweißte die Merlins zusammen. Der Teamspirit trug sie 2001 erstmalig in die 2. Liga. 2014 folgte der Aufstieg in die 1. Basketball-Bundesliga. Nach dem direkten Abstieg gelang dies 2018 ein zweites Mal, so dass auch in der aktuellen Saison gegen die großen Vereine im deutschen Basketball hochklassiger Sport in Crailsheim geboten wird.

      Ende Juli 2018 übernahm der Hauptsponsor, das Bekleidungsunternehmen Hakro, die Namensrechte an der Mannschaft, die daraufhin ihren Namen in Hakro Merlins Crailsheim änderte.

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    • Boxsportler aus Bad Friedrichshall

      Dominik Britsch begann mit acht Jahren zu boxen und bestritt seine ersten Kämpfe mit zehn. Er boxte im Alter von 16 Jahren im Juniorennationalteam und erkämpfte 2005 mit der Heidelberger Boxstaffel den Titel als Oberliga-Meister. Als Amateur gewann er 59 von 69 Kämpfen und wurde zu dieser Zeit von seinem Vater Jürgen Britsch trainiert. Im Jahre 2006 wechselte er ins Profilager zum Sauerland-Boxstall und boxte dort unter Trainer Ulli Wegner bis kurz vor Ablauf seines Vertrags 2014. Sein bisher größter sportlicher Erfolg war der Gewinn des Titels des IBF-Junioren-Weltmeisters im Mittelgewicht, den er am 14. März 2009 in seinem 13. Profikampf gegen den Polen Daniel Urbanski errang. Er verteidigte diesen Titel am 17. Oktober 2009 im Kampf gegen den Belgier Michael Recloux durch einen Punktsieg. Am 16. Juli 2011 besiegte er in München den US-Amerikaner Ryan Davis durch technischen K. o. in Runde 9 und gewann damit den Interkontinentalen Meistertitel der IBF, den er am 22. Oktober 2011 in Ludwigsburg erfolgreich gegen den US-Amerikaner William "Billy" Lyell verteidigte. Am 25. Februar 2012 boxte er in Stuttgart um den EU-Titel der EBU im Mittelgewicht. Dabei erreichte er gegen seinen spanischen Gegner, den Ex-Europameister im Supermittelgewicht Roberto Santos, nur ein Unentschieden, wodurch der Titel vakant blieb. Beim Rückkampf am 15. September 2012 in Bamberg, verlor Britsch durch t.K.o. in Runde 8. Am 2. Februar 2013 gewann er gegen Luis Crespo (8-3) einstimmig nach Punkten, sowie am 14. Dezember 2013 durch Mehrheitsentscheidung gegen Soufiene Ouerghi (5-2). Beim Rückkampf gegen Ouerghi im April 2014, verlor Britsch jedoch nach Punkten. Er wird aktuell von seinem Vater Jürgen Britsch trainiert. Dominik Britsch unterstützte das Sozialprojekt Wir helfen Afrika als Stadtpate der Stadt Neckarsulm. Seit April 2017 ist er Botschafter des Vereins "Lolo‘s Friends - Hilfe für besondere Kinder" in Leingarten/Heilbronn.

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    • American-Football-Team aus Schwäbisch Hall

      Neben Eishockey, Ringen, Handball, Fechten und Basketball hat Heilbronn-Franken auch American Football im Angebot.

      Die „Unicorns“ wurden 1983 als Abteilung der Turn- und Sportgemeinde Schwäbisch Hall e.V. 1844 gegründet und gehören damit zu den ältesten und vor allem erfolgreichsten deutschen American Football-Mannschaften.

      Die Unicorns spielten 1988 erstmals in der Ersten Bundesliga (heute German Football League) und sind nach ihrem Wiederaufstieg 2001 durchgehend in der GFL, was nur von Rekordmeister Braunschweig Lions (seit 1994, ab 2011 New Yorker Lions) und den Stuttgart Scorpions (seit 1995) übertroffen wird.  Die Unicorns haben seit 2011 insgesamt viermal die Deutsche Meisterschaft errungen, und zwar durch Siege im German Bowl 2011, 2012, 2017 und 2018. Die U19 siegte 2016 erstmals im Junior Bowl.

      Besonders sticht die UNICORNS ACADEMY  als Bindeglied zwischen Schule und Sport hervor, in der die schulische Laufbahn der Schüler und deren sportliche Entwicklung gleichermaßen groß geschrieben werden! Mitglieder haben wöchentlich sechs Schulstunden als Trainingseinheiten im American Football, die in den Tagesablauf der Ganztagesschule, dem Evangelischen Schulzentrum Michelbach, eingebettet sind.

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