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    • … den Oscar-Gewinner aus Schwäbisch Hall?

      Gerd Nefzer ist ein deutscher Spezialeffektkünstler. 2018 gewann er gemeinsam mit John Nelson, Paul Lambert und Richard R. Hoover den Oscar für die Besten visuellen Effekte in Blade Runner 2049.

      Gerd Nefzer studierte Agrartechnik und arbeitete zunächst als Landwirt. In den 1980er Jahren stieg Nefzer in die Firma Nefzer Special Effects ein, die von seinem Schwiegervater Karl Nefzer 1968 in Schwäbisch Hall als Verleih von Filmautos und -waffen gegründet wurde. Gemeinsam mit seinem Schwiegervater und dessen Sohn Uli Nefzer baute er die Special-Effects-Sparte des Unternehmens auf. Im Zuge der Deutschen Wiedervereinigung  wurde 1989 eine Filiale in Potsdam gegründet. Die Nefzer Babelsberg GmbH ist eine 50%ige Tochter von Studio Babelsberg und auf dessen Filmstudiogelände in Babelsberg ansässig.

      Ende Juni 2018 wurde Nefzer ein Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences.

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    • … den berühmten Physiker aus Heilbronn?

      Der Arzt und Physiker Julius Robert Mayer wird am 25. November 1814 als jüngster Sohn eines Apothekers in Heilbronn geboren. Er war ein deutscher Arzt und Naturforscher und entwickelte, ausgehend von medizinischen Erkenntnissen, die Idee von der Gleichwertigkeit, Konstanz und Überführbarkeit der damals bekannten Energieformen. Damit war er der Erste, der den allgemeinen Energieerhaltungssatz formulierte. Trotz vieler Schwierigkeiten und persönlicher Anfeindungen im Hinblick auf Anerkennung und Priorität seiner wissenschaftlichen Leistungen wurden sie nach 1865 allgemein anerkannt. Mayer erhielt mehrere Auszeichnungen und war Mitglied wissenschaftlicher Gesellschaften in verschiedenen Ländern. Hoch geehrt starb er am 20. März 1878 in Heilbronn.

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    • … den weltbekannten Astronauten aus Künzelsau?

      Alexander Gerst ist ein deutscher Geophysiker, Vulkanologe und Astronaut. Er ist seit 2009 Mitglied des ESA-Astronautenkorps. Am 28. Mai 2014 flog er an Bord einer russischen Sojus-Rakete zum ersten Mal zur Internationalen Raumstation ISS. Bei der halbjährigen Mission Blue Dot führte er über 100 wissenschaftliche Experimente durch. Vier Jahre später im Juni 2018 startete er seine zweite Mission, die den Namen Horizons trug und in deren Rahmen Alexander Gerst erneut für ein halbes Jahr an Bord der ISS leben und arbeiten durfte. Neben seiner Rolle als Wissenschaftsastronaut übernahm er ab dem 3. Oktober 2018 für den verbleibenden Zeitraum seiner Mission das Kommando der Raumstation. Er ist nach Frank De Winne der zweite Europäer und der erste Deutsche, der diese Führungsaufgabe übernahm. Nach Thomas Reiter und Hans Schlegel ist Alexander Gerst der dritte deutsche Astronaut auf der ISS und insgesamt der elfte Deutsche im All.

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    • … den ersten Bundespräsidenten aus Brackenheim?

      Als Theodor Heuss am 31. Januar 1884 in Brackenheim im Landkreis Heilbronn als jüngster Sohn des Straßenbaumeisters Ludwig „Louis“ Heuss geboren wurde, konnte keiner voraussagen, dass er einmal Präsident einer demokratischen, deutschen Republik werden könnte. Doch lässt sich gerade an seinem Leben auch ein wesentliches Stück deutscher Geschichte darstellen, das von der Monarchie über die Weimarer Republik und das Dritte Reich bis hin zur Bundesrepublik Deutschland reicht, zu deren erstem Präsidenten er am 12. September 1949 gewählt wurde. Als erste Stadt verlieh Brackenheim ihrem großen Sohn, der nie die Verbindung zu seiner Heimat abreißen ließ, am 2. Oktober 1949 das Ehrenbürgerrecht. Weitere Städte - unter anderem Heilbronn, Stuttgart, Bonn und Berlin - folgten erst später. Nach seiner Wiederwahl 1954 blieb er bis 1959 der erste Präsident der Bundesrepublik Deutschland. Er starb am 12. Dezember 1963 in Stuttgart. Bereits am 31. Januar 1968 wurde im Obertorhaus eine Gedächtnisstätte mit Werken und Dokumenten aus dem Leben von Theodor Heuss eingeweiht.

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    • … den Automobilpionier aus Heilbronn?

      Der "König der Konstrukteure" wurde am 9. Februar 1846 in Heilbronn geboren. Bereits wenige Jahre später zog die Familie nach Stuttgart, wo beide Eltern innerhalb weniger Jahre starben. Wilhelm kam als Waisenkind ins Bruderhaus nach Reutlingen, wo der Leiter Gustav Werner seine technische Begabung erkannte und ihm eine Ausbildung als technischer Zeichner in der angeschlossenen Maschinenfabrik vermittelte.

      Hier traf Wilhelm Maybach im Jahr 1865 Gottlieb Daimler, mit dem er in den folgenden 35 Jahren aufs Engste zusammenarbeitete. Nach gemeinsamen Berufsjahren und Erfahrungen auf dem Gebiet der Motoren bei der Gasmotorenfabrik von Otto in Deutz, folgte Maybach wiederum Daimler, der sich in Cannstatt selbständig gemacht hatte. Das ehrgeizige Ziel war die Konstruktion eines leichten, schnell laufenden Benzinmotors, der in Fahrzeuge eingebaut werden konnte. Nach jahrelangen Bemühungen gelang dies mit dem Zweizylinder V-Motor mit 1,5 PS.

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    • … den Dichter aus Lauffen am Neckar?

    • … den rüpelhaften Ritter aus Jagsthausen?

      Ritter Götz entstammte der Familie der von Berlichingen und wurde um 1480 als zehntes Kind von Kilian von Berlichingen und Margaretha von Thüngen geboren. Seine Kindheit verbrachte er in der Burg Jagsthausen, in der Klosterschule von Niedernhall und bei seinem Onkel Konrad von Berlichingen. Das Waffenhandwerk interessierte Götz bald mehr als das höfische Protokoll. Als freier Ritter kämpfte Götz von Berlichingen auf verschiedenen Seiten. Im Bauernkrieg stand er auf der Seite der Bauern aus dem Neckartal und dem Odenwald. Um 1540 zog er zusammen mit dem Kaiser gegen die Türken in den Kampf, etwas später auch gegen die Franzosen. Seine letzten Lebensjahre verbrachte der einst gefürchtete Ritter auf der Burg Hornberg. Sein Grabmal steht im Kreuzgang von Kloster Schöntal.

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    • … den amtierenden Präsidenten des Olympischen Kommitees aus Tauberbischofsheim?

      Dr. Thomas  Bach ist Jurist, Sportfunktionär und ehemaliger Fechtsportler. Er gehörte als Florettfechter zu einer Gruppe von Fechtern aus Tauberbischofsheim, die vor allem in den 1970er Jahren den deutschen und internationalen Fechtsport dominierten.

      Am Rande der Olympischen Sommerspiele 2000 in Sydney wurde Bach als dritter Deutscher in der Geschichte des Internationalen Olympischen Komitees  zum ehrenamtlichen Vizepräsidenten des IOC gewählt. Nach dem turnusgemäßen Ausscheiden im August 2004 nahm er ab 2006 diese Position wieder ein.

      Am 10. September 2013 wurde er bei der Vollversammlung des IOC in Buenos Aires als erster Deutscher Nachfolger des Belgiers Jacques Rogge im Amt des Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees.

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    • … die bekannte "Game Of Thrones" Darstellerin aus Heilbronn?

      Sibel Kekilli ist eine deutsche Schauspielerin und wurde am 16. Juni 1980 in Heilbronn geboren. Sie wurde als Hauptdarstellerin in Fatih Akins mehrfach prämiertem Film Gegen die Wand, als Shae in der US-Fantasyserie Game of Thrones und durch die Rolle der Sarah Brandt im Kieler Tatort bekannt. Für ihre Darstellungen erhielt sie zweimal den Deutschen Filmpreis und 2010 wurde sie beim Tribeca Film Festival als beste Schauspielerin ausgezeichnet.

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    • … den mehrfach ausgezeichneten 2-Sterne-Koch aus Zweiflingen?

      Boris Rommel, 1984 in Karlsruhe geboren, startete seine Karriere mit einer Koch-Ausbildung im Restaurant Erbprinz (damals ein Michelin Stern) in Ettlingen. Es folgten weitere lehrreiche Jahre bei hochdekorierten Küchenchefs in namhaften Häusern, wie beispielsweise im Colombi Hotel in Freiburg, im Schlosshotel Bühlerhöhe (zwei Michelin Sterne) sowie in der Villa Hammerschmiede in Pfinztal-Söllingen. Bereits 2011 führte sein Weg nach Friedrichsruhe und schon damals setzte er als Sous-Chef wichtige Akzente. In diese Zeit fiel auch seine Wahl zum „Meisterkoch des Jahres“ bei der INTERGASTRA 2012. Von 2013 an war er im Restaurant Simplicissimus in Heidelberg aktiv. Seit Februar 2016 ist Rommel zurück in Hohenlohe und kreiert mit Finesse und Feingefühl seine Menüs für das Wald- und Schlosshotel Friedrichsruhe in Zweiflingen im Hohenlohekreis. Bereits im ersten Jahr wurde er mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Seine innovativen Gerichte sind eine gelungene Fusion aus klassisch-französischer Küche und regionalen Einflüssen. Dabei legt Boris Rommel Wert darauf, dass alle Produkte von erstklassiger Qualität sind und vorzugsweise aus der Region kommen. Ein Faible hegt der Küchenchef auch für die Wildkräuter aus dem hoteleigenen Bauerngarten und daher kommen diese zum Einsatz. Diese Küchen-Philosophie zeichnet der Guide Michelin seit 2018 sogar mit dem zweiten Michelin-Stern aus.

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    • … den bekannten Fernsehkoch aus Wertheim?

      Ralf Zacherl wurde am 09. Januar 1971 in Wertheim geboren. Bekannt wurde er als Fernsehkoch, der von 2009 bis 2014 zusammen mit Martin Baudrexel und Mario Kotaska bei VOX als "Die Küchenchefs" erfolglose Gastronomen vor dem Ruin rettete.

      Ralf Zacherls Familie betreibt eine Gastwirtschaft im Wertheimer Stadtteil Sachsenhausen. Obwohl seine Eltern sich einen anderen Beruf für ihren Sohn wünschten, begann Ralf Zacherl nach der Mittleren Reife seine Kochlehre im Wertheimer Hotel Schwan. Nach dem Ende der Ausbildung konnte er in anderen Betrieben bei renommierten Köchen wie Harald Wohlfahrt seine Kochkenntnisse vertiefen. Einen Meilenstein seiner Karriere setzte Ralf Zacherl, als er 1998 als Küchenchef im Restaurant "Graues Haus" einen Michelin-Stern erhielt. Mit seinen damals 27 Jahren war er zu dieser Zeit Deutschlands jüngster Sternekoch.

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    • … die furchtlosen Widerstandskämpfer aus Hohenlohe?

      Die 1943 von den Nationalsozialisten hingerichteten Widerstandskämpfer Hans und Sophie Scholl wurden beide in der Region Heilbronn-Franken geboren. Hans im Jahre 1918 in Crailsheim (Landkreis Schwäbisch Hall), Sophie 1921 in Forchtenberg im Hohenlohekreis. Dort lebte die Familie auch bis 1930.

      Die Kriegserlebnisse im Osten und der Einfluss katholischer Gegner des NS Regimes an der Universität führen zur Gründung der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ im Herbst 1942. Die Gruppe um die Geschwister Scholl beschließt eine Flugblattaktion für den 18. Februar 1943 in den Universitätsgebäuden. Übermütig geworden, entschließen sie sich kurz vor Verlassen des Gebäudes, die restlichen Exemplare vom oberen Stock aus in den Lichthof am Eingang zu werfen. Jetzt werden sie vom Hörsaaldiener entdeckt und mit Hilfe von herbei gerufenen Kollegen festgesetzt. Sie werden sofort an die Gestapo ausgeliefert und tagelangen Verhören unterzogen. Der extra aus Berlin nach München beorderte „Blutrichter“ Roland Freisler macht kurzen Prozess und verurteilt Hans und Sophie Scholl, sowie ein weiteres Mitglied der Gruppe, zum Tode durch das Fallbeil. Am 22. Februar 1943 wird das Urteil im Hof des Gestapo Hauptquartiers im Wittelsbachpalais vollstreckt.

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